Fragen
Kurz beantwortet.
Sind wir nicht eigentlich Konkurrenten?
In der eigenen Straße vielleicht. Aber gegen Portale und Ketten mit großem Werbebudget kommt keiner von uns allein an. Gemeinsam holen wir mehr Anfragen in die Region – und der Kundenschutz sorgt dafür, dass niemand Stammkunden verliert.
Ich bin nicht aus Rhein-Main. Lohnt sich das für mich?
Ja – Carpakt ist bundesweit offen. Die Börse wirkt dort, wo Partner nah beieinander sind: Angebote gibst du in deinem Umkreis ab. Deshalb wächst das Netz Region für Region. Je mehr Kollegen aus deiner Gegend dabei sind, desto mehr bringt es dir – lade sie ein.
Woher kommen die Aufträge?
Vor allem über den Aufbereiterfinder, unsere Seite für Autofahrer: Anfragen von dort stellt die Zentrale in die Börse. Dazu kommen Aufträge, die Partner weitergeben – wenn sie voll sind, der Kunde zu weit weg ist oder sie eine Leistung nicht anbieten. Ab 10 Partnern kommen Firmenkunden wie Autohäuser und Flotten dazu. Für dich gilt bei jedem Auftrag, den du über das Netz bekommst: 15 %.
Wie viele Aufträge kann ich erwarten?
Am Anfang wenige. Es hängt davon ab, wie viele Anfragen über den Aufbereiterfinder in deiner Region ankommen und wie viele Partner mitmachen. Den aktuellen Stand siehst du oben im Live-Netzstatus – ehrlich und ungeschönt.
Ich bin noch in Gründung oder habe noch keine Betriebshaftpflicht.
Melde dich trotzdem schon. Angebote abgeben kannst du, sobald Gewerbe und Betriebshaftpflicht da sind – das schauen wir uns beim Kennenlernen gemeinsam an.
Gibt es einen Vertrag?
Ja, eine schriftliche Partnervereinbarung mit den Spielregeln von dieser Seite: Aufteilung 85/10/5, Kundenschutz, Kündigung mit vier Wochen Frist. Die Anfrage über das Formular ist noch kein Vertrag.
Muss ich auf jeden Auftrag bieten?
Nein. Du siehst Ort, Leistung, Fahrzeug und Terminwunsch und entscheidest selbst, ob du ein Angebot abgibst. Für längere Pausen gibt es den Urlaubsmodus.
Wer entscheidet, wer den Auftrag bekommt?
Der Kunde. Er bekommt einen Link mit allen Angeboten – Betrieb, Preis, Termin, dein Hinweis – und wählt eins aus. Erst dann bekommt der gewählte Betrieb Name und Telefonnummer. Gibst du selbst einen Auftrag ab, schickst du deinem Kunden den Link oder nimmst in seinem Auftrag ein Angebot an.
Ich habe gerade Luft. Wie komme ich an Aufträge?
Melde in der App freie Zeiten: Tag, Uhrzeit, Gebiet. Die Zentrale und die Kollegen sehen sie und können dir einen Auftrag direkt reservieren.
Wer legt die Preise fest?
Jeder Partner seine eigenen: Du nennst in deinem Angebot deinen Preis. Ein Richtwert in der Börse ist nur Orientierung. Preisabsprachen gibt es nicht.
Wer haftet, wenn etwas schiefgeht?
Der ausführende Partner über seine eigene Betriebshaftpflicht. Der Kunde schließt den Auftrag direkt mit ihm.
Was passiert mit den Kundendaten?
Weitergabe nur mit Zustimmung des Kunden. Name und Telefon bekommt nur der Betrieb, den der Kunde wählt. Der Live-Netzstatus zeigt ausschließlich Summen – keine Namen, keine Kundendaten.
Was ist, wenn jemand einen Auftrag am Netz vorbei macht?
Jede Rückmeldung geht an den Partner, der den Auftrag abgegeben hat – er hat den Kundenkontakt und fragt nach. Absagen brauchen einen Grund, alles steht mit Uhrzeit im Verlauf, und die Zentrale sieht die Absagequote jedes Partners. Beim Termin scannt der Ausführende den QR-Code des Kunden – ohne ihn gibt es kein „erledigt“ und kein Tippgeld. Nach dem Termin bestätigt der Kunde selbst, ob und für wie viel gemacht wurde. Stellt jemand einen Kunden ins Netz, den er über das Netz bekommen hat, erkennt die App ihn an der Telefonnummer – das Tippgeld geht an den, der ihn gebracht hat. Wer einen Auftrag trotzdem am Netz vorbei ausführt, verliert den Zugang und zahlt die in der Partnervereinbarung festgelegte Vertragsstrafe.
Wie läuft die Abrechnung?
Du kassierst wie immer selbst. Einmal im Monat zeigt die App Tippgeld und Abgabe, der Saldo wird verrechnet. Wie du das versteuerst, klärst du mit deinem Steuerberater.
Wie komme ich wieder raus?
Mit vier Wochen Frist, ohne Begründung. Offene Aufträge werden sauber abgeschlossen.